Wenn auf der Arbeit richtig viel zu tun ist, dann kommt ein Anlass zum Feiern doch wie gerufen. Heute ging der
International Contemporary Furniture Fair im New Yorker Messezentrum zu Ende. Neben Möbeln, werden insbesondere Designs für Küche und Bad sowie Lampen und Lichtinstallationen präsentiert. Auch unsere Firma war vertreten. Ein Luxusausstatter für Küchen und Badezimmer zeigte auf seinem Stand Prototypen einer von
Messana O’Rorke entworfenen Kollektion an Armaturen. Da gab es im Vorfeld der Messe einiges zu erledigen. Doch dann durch die Messehalle zu schlender war angenehm. Wir Praktikanten mussten uns um nichts mehr kümmern und konnten uns die Ideen anderer Firmen anschauen. Die Konkurrenz ist riesige. Auch deutsche Konzerne wie
Villeroy & Boch waren vertreten. Unsere beiden Chefs waren derweil damit beschäftig Beziehungen zu knüpfen. Zusammen mit dem New Yorker Aussteller unserer Wasserhähne und Halterungen, haben sie einen Vertriebspartner gefunden. Da hat sich die Anstrengung also gelohnt.
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Von der Lampe bis zur Couchgarnitur auf dem International Contemporary Furniture Fair
Eine Freundin aus meiner Kirchengemeinde hat mich am vergangenen Wochenende ins Solomon R. Guggenheim Museum eingeladen. Da habe ich mich nicht zweimal bitten lassen, denn diese berühmte Institution stand ganz oben auf meiner Liste. Das Guggenheim reiht sich ein in die „Museum Mile“, einem Teilstück der 5th Avenue mit einer großen Dichte an Kunstsammlungen und Galerien. Daneben stehen teure Apartmenthäuser mit Blick auf den Central Park. Architektonisch hebt sich "The Guggenheim" von den umstehenden rechteckigen Gebäuden deutlich ab. Der Architekt Frank Lloyd Wright wählte den Kreis als bestimmende Form. Die schneckenförmige Rampe im inneren der Rotunde gilt als Markenzeichen des Baus. Die Architektur lässt die Kunstwerke aber nicht unwichtig erscheinen, sondern bietet einen Rahmen. Zurzeit widmet sich das Guggenheim in der Sonderausstellung „The Great Upheaval“ der modernen Kunst zwischen 1910 und 1918. Diese Zeit vor und während des 1. Weltkriegs war voller Umwälzungen in Politik und Malerei. Die Kunst wurde abstrakter, es entstanden neue Kunstrichtungen wie Kubismus und Expressionismus. Diese spannende Periode wird an Hand der Werke von Kandinsky, Marc und vieler weiterer eindrucksvoll dargestellt. |
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| Die spiralförmige Rampe in der Rotunde des Guggenheim Museums von Frank Lloyd Wright |
Mein Praktikum in New York wurde mir auch durch ein Teilstipendium ermöglicht. Alle Teilnehmer an diesem Programm für ein Praxissemester im Ausland wurden vor der Ausreise zu einem Seminar mit interkulturellem Training eingeladen. So kam ich ein zweites Mal nach Bonn, wo bereits das Auswahlverfahren für das Stipendium stattgefunden hatte. Während der zweitägigen Veranstaltung erfuhren wir nicht nur viel über wichtige Kulturstandards, sondern lernten auch die anderen Studenten kennen. Bei einer Gruppenübung sollten wir eine Weltkarte aus Menschen formen, die die Zielorte der einzelnen Teilnehmer zeigte. New York und Umgebung stellten sich dabei als Ballungszentrum heraus. So bildete sich schnell eine Clique und wir tauschten unsere Adressdaten aus. In den USA angekommen, wurde der Kontakt aufgenommen. Seither treffen wir uns immer wieder an den Wochenenden. Meistens alle zwei Wochen. Es ist schön, sich mit anderen Deutschen auszutauschen und zusammen die Stadt zu entdecken.
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| Studenten aus Deutschland stoßen auf ihr Praktikum in den USA an, Quelle: Stefanie Behrens |
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