Mittwoch, 13. Juli 2011

Arbeitswelt

Meine Praktikumsfirma „Messana O’Rorke“ wurde von Brian Messana aus Kalifornien und seinem Geschäftspartner Toby O’Rorke aus Großbritannien vor 15 Jahren gegründet und ist seit dieser Zeit besonders im Bereich der Innenarchitektur tätig. Es herrscht eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre in unserem Büro. Wie in den USA üblich, sprechen wir Praktikanten unsere Vorgesetzten mit Vornamen an. Brian ist für die Öffentlichkeitsarbeit, die Entwurfsarbeit und die Betreuung von uns Praktikanten zuständig. Toby kümmert sich um Detailzeichnungen, Ausschreibungen und Kostenplanung. Vor Arbeitsschluss nimmt sich Brian für jeden Praktikanten Zeit und bespricht die über den Tag geleistete Arbeit. Da kommt ganzschön was zusammen! Mein Arbeitstag beginnt um 9:00 Uhr und endet in der Regel gegen 19:00 Uhr. Ab 13:00 Uhr ist eine Stunde Mittagspause, die wir Praktikanten außerhalb des Büros, in einem Restaurant oder Park verbringen. Einmal die Woche gehen alle gemeinsam Mittagessen und werden von unseren Chefs eingeladen. Es herrscht oft eine familiäre Atmosphäre und einmal im Monat wird auch ein Feierabend zusammen verbracht. Das kann ein Abend im Kino sein oder ein Firmenausflug zur Bowlingbahn. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit über die Firma Museen und Ausstellungen kostenlos zu besuchen. Es ist gerne gesehen, wenn man die Kunst- und Architekturszene New Yorks erkundet.

Diese zwei will ich nicht vergessen: Agnes und Oliver sorgen für Abwechslung im Büroalltag
Für Brian und Toby geht es darum ihren Praktikanten beizubringen, wie sie Probleme lösen und Gebäude entwerfen. Es gilt das firmentypische Design beizubehalten und nicht sich selbst zu verwirklichen, zumindest für uns Praktikanten. Das kann eine harte Schule sein. Das Praxissemester in New York empfinde ich aber gerade deshalb als wichtigen Schritt in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung. Dabei habe ich besonders vom Grad der Professionalität und Organisationsstruktur profitiert. Am Ende des Tages weiß ich, was ich geleistet habe und nach der Arbeit geht der Spaß ja erst richtig los! Die Entscheidung, was ich am liebsten machen will, fällt schwer. Ich versuche weiterhin zweimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen. Für echte Sportskanonen klingt das eher schwach. Mir geht es um den Ausgleich zur Arbeit und dem häufigen Sitzen. Dann gibt es noch eine ganze Reihe von Freizeitbeschäftigungen, die einen abends locken. Morgen gehe ich nach der Arbeit zu einer Kinovorführung im Brooklyn Bridge Park. Die Frage ist, was die größere Attraktion sein wird: Der Film auf der Leinwand oder die Skyline von Manhattan auf der anderen Seite der Brücke. So genieße ich zum Feierabend und an den Wochenende den Sommer in New York.

Eis mit viel Farbstoff ist genau das Richtige für einen heißen Sommertag in New York City

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen