Mittwoch, 17. August 2011

Streets of New York

So unterschiedlich wie die Menschen in dieser Stadt, sind die Straßen auf denen sie unterwegs sind. In meinen letzten Wochen möchte ich die Stimmungen, Bilder und Begegnungen in New York intensive auf mich wirken lassen. Meine Kamera wird mich begleiten und da gibt es noch einiges auf meiner Liste, das ich mir ansehen und ablichten möchte. Sträßchen wie die Stone Street in Downtown mit ihren historischen Bauten, die an die europäischen Wurzeln Amerikas größter Stadt erinnern. Viertel wie TriBeCa, die den Charakter New Yorks als Hafenstadt prägen und einen wichtigen Stein im Mosaik dieser Metropole bilden. Zu diesem Programm kommen die ersten Abschiedsfeiern. Gerade komme ich von einem Abendessen mit meinen Kollegen aus unserem Architekturbüro.

Die autofreie Stone Street in Lower Manhattan ist von Kneipen und Restaurants gesäumt
Es gibt aber auch sonst genug, mit dem man seine Zeit verbringen kann. Die Summer Streets in New York versprechen freie Fahrt für Rollschuhfahrer, Kinderwagen und Touristen auf Entdeckungstour. An den ersten drei Samstagen im August wird die geschäftige Park Avenue zur Flaniermeile für Spaziergänger und einer entspannten Ausflugsroute für Fahrradfahrer. Autos werden ausgesperrt und auf andere Straßen umgeleitet. So entsteht ein autofreier Korridor von der Brooklyn Bridge bis zum Central Park. Die Atmosphäre erinnert an ein Straßenfest. Entlang der elf Kilometer langen Strecke sind Sandkästen für die Kinder aufgebaut, werden Spiele angeboten und sogar eine Kletterwand steht zwischen all den Hochhäusern. Das Konzept der Fußgängerzonen wird inzwischen auch am Times Square umgesetzt. Hier kann man sich mitten im Trubel unter einen Sonnenschirm setzten und ein Buch lesen. Es soll ja Leute geben, die kein Auge für all die Leuchtreklame haben.

Am Times Square ist der Herzschlag New Yorks zu spüren, in der Rushhour ein Herzrasen

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